Die besten Fotos aus 2017

Wenn zwei Menschen auf den letzten 400 Metern Kopf an Kopf liegen, passiert etwas. Dieses etwas entwickelt sich zwischen den Etappen der Tour und man findet es in den entlegensten Orten, an die sich Sportler trauen. Es ist die menschliche Seele, roh und ohne Filter. Sie nimmt eine Form an, die nur dann eingefangen werden kann, wenn der Körper kurz vor dem Zusammenbruch steht. Es ist der eiserne Wille, weiter zu forschen. Höher, weiter, in jede Richtung, die uns weiter weg von den Dingen führt, die uns vertraut sind. So kommen Menschen zusammen, wenn sie sich durch ihren verrückten Wunsch, ihre Körper weiter und schneller nach vorne zu bringen — weiter und schneller als jemals zuvor — gegenseitig motivieren.

Das sind unsere Lieblingsfotos des vergangenen Jahres, Aufnahmen, die diese Willenskraft eingefangen haben. Du hast sie wahrscheinlich schon einmal gesehen. Und wenn du Glück hattest, hast du ähnliche Momente selbst schon erlebt. Zwischen Start und Ziel liegt eine Vielzahl von Gefühlen, die uns zu Sportlern machen und diese Bilder fangen diese Gefühle besser ein als alles andere.

Entschlossenheit

„Ich kann mich nur daran erinnern, dass ich alles versucht habe, um meinen Oberschenkelmuskel davon zu überzeugen, noch einen Schritt zu machen und er mir klar und deutlich zu verstehen gegeben hat, wo ich mir meinen Schritt hin stecken kann. Mein Körper hat sich niemals zuvor so gegen mein Gehirn aufgelehnt wie auf diesem Gipfelgrat“. So hat sich Adrian Ballinger gefühlt, als er den Gipfel des Mount Everest im Blick hatte. Doch die Erinnerung an diese fehlgeschlagene Gipfelbesteigung vor einem Jahr hat ihn dazu motiviert, weiterhin einen Fuß vor den anderen zu setzen, bis er das Angefangene zu Ende bringen konnte – die Besteigung des höchsten Gipfels der Welt ohne Zusatzsauerstoff.

„Innerhalb einer Stunde nach dem Start konnte ich bereits fühlen, wie mir der Schweiß aus meinen Shorts an den Rückseiten meiner Beine hinunter lief... Die Sonne würde nicht vor 21 Uhr untergehen und ich bereitete mich auf einen langen, qualvollen Tag vor. Ich wusste, dass es passieren würde. Ich hatte nur nicht damit gerechnet, dass es so schnell passieren würde.“ Als James Poole seinen Lauf startete, der ihn in 24 Stunden quer über die Insel Mallorca führen sollte, wusste er, dass es heiß werden würde. Aber er hatte keine Ahnung, wie heiß. Genau wie Ikarus, der zu nah an der Sonne flog, fing James an zu brennen. Im Gegensatz zu Ikarus hat James es jedoch überlebt.

Kameradschaft

„Zu diesem Zeitpunkt war ich kurz davor, aufzugeben. Ich war erledigt. Ich hatte absolut keine Kraft mehr und dann kam sie herein, super aufgekratzt und so positiv. Sie setzte sich einfach neben mich, wir unterhielten uns und sie sagte ‚Du gibst jetzt nicht auf. Du gibst jetzt nicht auf‘. Und sie redete weiter auf mich ein, dann ergriff sie meine Hand und sagte ‚Komm schon. Du kommst jetzt mit ins Boot. Wir gehen ins Boot‘“. Stephanie Case nahm bei den Western States 100 einfach Kaci Lickteigs Hand und die beiden sendeten damit eine Botschaft an alle, die daran dachten, aufzugeben: komm ins Boot!

Sechs Läufer waren von Los Angeles aus nach Texas aufgebrochen, einer von ihnen war immer am Laufen, Tag und Nacht. Aber nach 340 Meilen zusammen in einem Wohnmobil fühle es sich so an, als würden alle zusammen laufen.

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Abenteuer

„Mit jeder Reise, die wir unternehmen, lernen wir, uns etwas weniger Sorgen darum zu machen, wo wir in dieser Nacht schlafen werden oder was an diesem Tag passieren wird. Wir lassen uns einfach treiben und sehen, was passiert. Du musst in der Lage sein, einfach loszulassen und darauf zu vertrauen, dass am Ende alles gut sein wird.“ – Marion Shoote nach ihrer Bikepacking-Tour im Altai. Egal, ob es sich um den Park hinter deinem Haus oder die Hochebenen der Mongolei handelt, Sport ermutigt uns dazu, Orte zu entdecken, die wir sonst nie kennen gelernt hätten.

Siege feiern

„Sogar auf dem letzten Abstieg konnte ich es nicht glauben. Ich bin fast hingefallen, ich war davon überzeugt, dass alles passieren konnte“. – François d’Haene, nach seinem Sieg beim Ultra-Trail du Mont-Blanc. Egal, ob es nach 5k oder 200k passiert: Nichts lässt sich damit vergleichen, etwas erreicht zu haben, von dem du dachtest, dass es unmöglich wäre.

„Mein PR für eine Meile stammte aus der Zeit, als ich 14 Jahre alt war. Ich bin im College gelaufen, konnte ihn nie brechen. Heute war es endlich so weit. Ich hatte keinen PR erwartet. Ich bin hier spät angekommen und habe mich nicht wirklich aufgewärmt. Aber vielleicht war es genau das, was ich brauchte, um mir keinen Kopf zu machen“. – Stassja, Strava-Mile Los Angeles

Auch wenn jede Sportgeschichte gleich klingen kann, sind die Details so vielfältig wie die Sportler, die an Wettkämpfen teilnehmen. Veröffentliche deine Geschichte auf Strava und anderen sozialen Netzwerken mit dem Hashtag #AthletesUnfiltered.

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